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Saubere Resilienz & Nitrogen+

Resilienz jenseits von Diesel.

Notstromversorgung ist als hybride Konfiguration ausgelegt, nicht als alleiniger Rückfall auf ein Diesel-Notstromaggregat: Batteriespeicher für die unmittelbare Reaktion, Wasserstoff-Brennstoffzellen in Prüfung für Notstromversorgung längerer Dauer, und intelligentes Management, das beides mit dem Netz koordiniert.

A row of containerised hydrogen fuel-cell modules beside two horizontal hydrogen storage vessels with stainless pipework, on gravel behind a mesh fence, against a timber-finned data hall facade
Conceptual vision
CR·01  Hybride Konfiguration

Hybride Konfiguration

Sechs Elemente, koordiniert als ein System.

  • BESS für die unmittelbare Reaktion

    01

    Batteriespeicher (BESS) liefert Strom mit unmittelbarer Reaktion und überbrückt die Zeitspanne zwischen einer Netzunterbrechung und der Aktivierung der Notstromversorgung längerer Dauer.

  • Wasserstoff-PEM-Brennstoffzellen für längere Notstromversorgung

    02

    Wasserstoff-Protonenaustauschmembran-Brennstoffzellen (PEM) sind in Prüfung, um Notstromversorgung längerer Dauer bereitzustellen; sie arbeiten emissionsfrei am Einsatzort und erzeugen dabei Wärme, die erfasst und für eine Wiederverwendung ausgelegt werden kann.

  • Intelligentes Energiemanagement

    03

    Überwachungs- und Steuerungssysteme koordinieren Batteriespeicher, Notstromversorgung und Netzinteraktion in Echtzeit, sodass jede Ebene nur aktiviert wird, wenn sie benötigt wird.

  • Sichere Wasserstoffspeicherung und -logistik

    04

    Wasserstoffspeicherung und -anlieferung sind nach anerkannten Sicherheitsstandards ausgelegt, wobei Speichervolumen, Anlieferfrequenz und Standortlayout pro Standort bewertet werden.

  • Integration erneuerbarer Energien

    05

    Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort und über Verträge wird neben Speicherung und Notstromversorgung in die hybride Konfiguration integriert.

  • Nutzbare Anwendung von Wärme

    06

    Wärme, die von Brennstoffzellen und anderen Notstromsystemen erzeugt wird, wird dort für eine Wiederverwendung ausgelegt, wo ein Abnehmer in der Nähe vorhanden ist, statt abgeführt zu werden.

CR·02  Reaktionszeitachse

Reaktionszeitachse

Wie die Ebenen reagieren, im Vergleich zur konventionellen Referenz.

Conceptual development model

CR·03  Ehrliche Beschränkungen

Ehrliche Beschränkungen

Was erwiesen ist und was noch in Prüfung ist.

Eine hybride Konfiguration mit Wasserstoff-Brennstoffzellen bringt reale, ungelöste Beschränkungen mit sich. Diese werden hier ausdrücklich benannt statt implizit gelassen.

  • Genehmigungsverfahren

    01

    Wasserstoffspeicherung und Brennstoffzellenanlagen unterliegen Genehmigungsanforderungen, die je nach Rechtsraum und Standort variieren; Genehmigungswege werden pro Projekt bewertet, nicht vorausgesetzt.

  • Logistik

    02

    Wasserstoffanlieferung, Nachbefüllung der Speicher und Standortzugang für die Logistik werden pro Standort geplant, und der Einsatz hängt vom lokal verfügbaren Wasserstoffangebot ab.

  • Zuverlässigkeit

    03

    Die Zuverlässigkeit von Brennstoffzellen im Maßstab und Lastprofil, die für eine Notstromanwendung in einem Rechenzentrum relevant sind, wird noch validiert; PEM-Brennstoffzellen bleiben in Prüfung, bis diese Validierung abgeschlossen ist.

  • Skalierbarkeit

    04

    Die Skalierung von Wasserstoff-Brennstoffzellen auf die Notstromdauer und -kapazität einer großen Entwicklung ist branchenweit noch kein gelöstes Problem und wird in der Projektplanung entsprechend behandelt.

  • CO2 über den Lebenszyklus

    05

    Die CO2-Wirkung eines Wasserstoff-Brennstoffzellensystems über den Lebenszyklus hängt stark von der Herkunft des eingesetzten Wasserstoffs ab; dies wird pro Projekt und pro Wasserstoffquelle bewertet, nicht standardmäßig als günstig vorausgesetzt.

  • Anforderungen an Betreiber

    06

    Der Betrieb eines Wasserstoff-Brennstoffzellensystems erfordert geschultes Personal und spezifische Sicherheitsverfahren, die über die eines konventionellen Notstromsystems hinausgehen, eingeplant in jedes Projekt, das diese Technologie evaluiert.

CR·04  Nitrogen+ Design

Nitrogen+ Design

Auf dem Weg zu einer stickstoffpositiven Rechenzentrumsentwicklung.

Darauf ausgelegt, Stickstoffemissionen während Bau und Betrieb zu minimieren. Die folgenden Kategorien werden pro Projekt bewertet; der Status „stickstoffpositiv“ ist eine Design-Ambition, keine Aussage über aktuelle oder bereits erzielte Leistung.

Nitrogen+ Design 10 CATEGORIES

  • Operative NOx-Emissionen

  • Emissionen aus Notstromversorgung

  • Vermiedene Dieselaggregat-Stunden

  • Bauemissionen

  • Bauverkehr

  • Herkunft des Wasserstoffs

  • Auswirkungen auf die lokale Luftqualität

  • Stickstoffdeposition

  • AERIUS-Berechnungen für niederländische Projekte

  • Unabhängige Verifizierung

Categories only. Each one is defined per project, and no target value is published before it has been independently validated.

CR·05  Nächster Schritt

Nächster Schritt

Die Notstrom- und Stickstoffstrategie für einen konkreten Standort besprechen.